PORTFOLIO - Medizinische Mikrobiologie

"Wenn wir jedem Individuum das richtige Maß an Nahrung und Bewegung zukommen lassen könnten, hätten wir den sichersten Weg zur Gesundheit gefunden." -- Hippokrates

 

Medizinische Mikrobiologie - Seminare

Unser Seminarangebot

Aus dem Bereich Naturheilkunde & medizinische Mikroökologie

Die unten aufgeführten Themen sind Beispiele, die Sie als Vortrag einzeln beauftragen oder als Bausteine miteinander in Form eines längeren Seminars miteinander kombinieren können. Die Seminare können auch als online-Seminare durchgeführt werden.

Der Mensch ist ein wandelndes Ökosystem. Wir besitzen mehr Bakterien in und auf unseren Körper als eigene Körperzellen. Diese Mikrobiota hat entscheidende Vorteile für unsere Gesundheit. Wechseln Sie mit uns die Perspektive und betrachten den Menschen aus Sicht der Bakterien.
Individualarzneimittel statt Eigenimpfstoff. Was verbirgt sich hinter dieser Therapieform? Was genau sind Autovaccine, und wir wirken Sie?
Über 30% der Deutschen sind von Nahrungsmittelunverträglichkeiten betroffen. Was sind mögliche Ursachen? Welche Intoleranzen und Allergien (denn das ist nicht dasselbe!) gibt es, wie äußern sie sich und wie lauten die diagnostischen Möglichkeiten?
Über 30% der Deutschen sind von Nahrungsmittelunverträglichkeiten betroffen. Was sind mögliche Ursachen? Welche Intoleranzen und Allergien (denn das ist nicht dasselbe!) gibt es, und wie äußern sie sich? Ein besonderer Schwerpunkt liegt hier in der Darstellung der diagnostischen Möglichkeiten von Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

Die Gesundheit der Menschen in Europa wird durch ein sich ausbreitendes Phänomen bedroht: Bakterien, die die Gesundheit des Menschen bedrohen, entwickeln häufig Resistenzen gegen Antibiotika. Doch die Resistenzentwicklung stellt nicht das einzige Problem der Antibiotika-Anwendung dar. Gerade im naturheilkundlichen Umfeld wird beobachtet, dass vermehrte Antibiotikaeinsätze die Rezidivhäufigkeiten bestimmter Erkrankung erhöhen. Die Ursache liegt darin, dass insbesondere Breitbandantibiotika die symbiontische humane Mikrobiota schädigen, die wichtige Aufgaben in Regulation und Training unseres Immunsystems übernimmt. Deshalb sollten Antibiotika so selten und so gezielt wir möglich eingesetzt werden – bei schweren oder Superinfektionen sind sie aber nach wie vor wahre Lebensretter und sollten dementsprechend zum Einsatz kommen.

Der Mensch ist ein wandelndes Ökosystem. Seine natürliche Mikrobiota, die in Zellzahl und Anzahl der Gene die des Menschen deutlich übersteigt, stellt eine entscheidende Unterstützung bei der Gesunderhaltung des Menschen dar. Wir finden unsere symbiontischen Bakterien vor allem auf Schleimhautoberflächen, die als Grenzfläche zur Umwelt mit diesem natürlichen Abwehrmechanismen ausgestattet ist. Dort beeinflussen sie das schleimhautassoziierte Mukosa-Immunsystem. Darüber hinaus üben sie noch eine stimulierende Funktion des systemische Immunsystem und seine Abwehrfähigkeit aus. Der Einsatz physiologischer Bakterien als Probiotika kann diese positiven Funktionen der natürlichen humanen Mikrobiotia unterstützen. Wir erklären die wissenschaftlichen Zusammenhänge.
Je mehr wir über Gesundheit und Krankheit und verstehen, desto deutlicher erkennen wir, dass organische Erkrankungen in einem körperlichen Gesamtzusammenhang gesehen werden müssen. Vor allem die Beteiligung des Darmes und seiner körpereigenen Mikrobiotia am Immunsystem öffnet Erklärungswege für Krankheiten wie z. B. Allergien, Neurodermitis, Pilzinfektionen oder Zustände erhöhte Infektanfälligkeit. Unsere Schleimhäute und allen voran die Darmschleimhaut stellen eine riesige Kontaktfläche zur Außenwelt dar und haben damit auch eine unmittelbare Verbindung zu unserem Immunsystem. An diesen Kontaktflächen entscheidet sich, ob Krankheitserreger erfolgreich abgewehrt werden können. Entsprechend beginnt hier auch die Kette potentieller Fehlreaktionen des Körpers, wie sie z. B. bei allergischen Erkrankungen in Erscheinung treten.
Im Bereich des Urogenitaltraktes spielt die natürliche Besiedlung mit körpereigenen, symbiontischen Bakterien eine bedeutende Rolle bei der Prophylaxe von Erkrankungen wie z. B. der Vaginitis oder Cystitiden. Ist die Erkrankung ausgebrochen, stellt die korrekte Diagnose der Ursache der Vaginitis eine besondere Herausforderung dar. Studien zufolge wird über die Hälfte der vaginalen Infektionen falsch diagnostiziert (Schwiertz et al. 2006. Throwing the dice for the diagnosis of vaginal complaints? Annals of Clinical Microbiology and Antimicrobials 2006, 5:4) Die folgende Therapie ist demnach oft mangelhaft; unnötige Antibiose fördert die Entstehung von Rezidiven und Resistenzen. Moderne molekularbiologische Diagnostiken können helfen, diesen Teufelskreis zu unterbrechen.
Tight junctions werden laut Pschyrembel folgendermassen definiert: “Zellkontakt mit Verschmelzung der jeweils äußeren Schichten der Zellmembranen, der Raum zwischen zwei Zellen ist verschlossen und stellt eine Permeationsschranke dar.” Wir finden sie in vielen Geweben, z. B. zwischen Epithelzellen der Niere, Bronchien und vor allem des Darms. Ihre Integrität ist von besonderer Bedeutung bei Erkrankungsbildern wie der Hausstaubmilbenallergie, der glutensensitiven Enteropathie, chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Einflüsse durch z. B. Stress, bestimmte Arzneimittel und pathogene Bakterien wirken sich negativ auf die tight-junctions-Strukturen des Darms aus und können die Entstehung bestimmter Krankheitsbilder fördern.
Damit eine Infektion sich im menschlichen Körper durchsetzten kann, muss der Erreger einige Barrieren überwinden. Zu diesen gehört vor allem die Schleimhautoberfläche, die als Grenzfläche zur Umwelt mit einer Reihe natürlicher Abwehrmechanismen ausgestattet ist. Die Besiedlung mit physiologischen Bakterien sowie das schleimhautassoziierte Mukosa-Immunsystem spielen dabei eine wichtige Rolle. Die physiologische Mikrobiotika übt darüber hinaus noch eine stimulierende Funktion auf das systemische Immunsystem und seine Abwehrfähigkeit aus. Der Einsatz physiologischer Bakterien als Probiotika kann diese positiven Funktionen der natürlichen humanen Mikrobiotia unterstützen. Wir erklären die wissenschaftlichen Zusammenhänge.
Lassen Sie sich überraschen von einem mitreißenden Dialog, der gemeinsam von unserer Geschäftsführerin und einem unserer Dozenten als Coreferent geführt wird. Sie werden staunen, was Bakterien so alles im Kopf herum geht, wenn sie sich im Krankenhaus treffen, sich über Ihre Antibiotikaresistenzen austauschen und sich über Viren unterhalten.
Der Mensch ist ein geselliges Wesen. Und Mikroorganismen sind es ebenso. Fast alle Mikroorganismen leben vergesellschaftet in Biofilmen. Das hat erhebliche Konsequenzen im Bereich der Prophylaxe, Pathogenese und Therapie bestimmter Erkrankungen wie z. B. der Vaginose.
Eine erfolgreich durchgeführte Studie bietet eine hervorragende Gelegenheit, mit wissenschaftlichen Argumenten auf die eigene Leistung aufmerksam zu machen. Dies sollte mit dem nötigen Fingerspitzengefühl geschehen, damit statt einer Werbeveranstaltung eine tatsächliche Wissensvermittlung stattfindet. So wird die Qualität des Produktes oder der Methode neutral darstellt und damit nachhaltig verankert.

Unser Seminarangebot

Aus dem Bereich Naturheilkunde & medizinische Mikroökologie

Lassen Sie sich überraschen von einem mitreißenden Dialog, der gemeinsam von unserer Geschäftsführerin und einem unserer Dozenten als Coreferent geführt wird. Sie werden staunen, was Bakterien so alles im Kopf herum geht, wenn sie sich im Krankenhaus treffen, sich über Ihre Antibiotikaresistenzen austauschen und sich über Viren unterhalten. Wer hier nicht versteht, warum Händedesinfektion beim Kontakt mit Patienten wichtig ist, wird zur Bakterienparty eingeladen!
Der Mensch ist ein geselliges Wesen. Und Mikroorganismen sind es ebenso. Fast alle Mikroorganismen leben vergesellschaftet in Biofilmen. Das hat erhebliche Konsequenzen in den Bereichen Lebensmittelhygiene und Medizin, z. B. in den Aspekten Reinigung und Desinfektion und Keimbelastung der geführten Medien wie nicht nur Wasser.
Die Gesundheit der Menschen in Europa wird durch ein sich ausbreitendes Phänomen bedroht: Bakterien, die die Gesundheit des Menschen bedrohen, entwickeln häufig Resistenzen gegen Antibiotika. Deshalb sollten Antibiotika so selten und so gezielt wir möglich eingesetzt werden. Wir vermitteln fundiertes, aktuelles Wissen und sprechen über die Gründe der Resistenzausbreitung und Wege der Patientenaufklärung. Die Biofilmproblematik wird im Zuge der Entstehungswege von Resistenzen erläutert, bevor wir über konkrete Resistenzmechanismen und ihre Bedeutung sprechen. Die MRE/MDR (multiresistente Erreger/multidrug resistance) stellen eine besondere Herausforderung für die moderne Medizin und Pflege dar, und bei der Vorstellung von ESBL, MRSA und MBL/NDM1 wird erschreckend klar, dass MRSA nicht mehr unser größtes Problem ist.

Wir vermitteln interaktiv die Grundlagen (Wirkstoffe, Wirkung, Einschränkungen/Fehler von Desinfektionsmitteln bei Händedesinfektion, und Flächendesinfektion) sowie die richtige Anwendung. Dabei stellen wir auch Listungen von Desinfektionsmittel vor und sprechen auch über die neuen Zulassungen von Oberflächendesinfektionsmitteln nach europäischen Normen.
 

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